2009
Gemeindefest Maria unter dem Kreuz
am 21. Mai
Kolpingfahrt
nach Salzburg

vom 7. - 10. Mai - 72 Stunden
Osternachtfeier
für Familien
am 11. April
Festlicher Gottesdienst zum Goldenen
Priesterjubiläum von Pfarrer Hermann Humpf
am 22. März
Gemeindefasching
am 14. Februar
Ein
gelungener Tag war das Gemeindefest an Christi
Himmelfahrt
am 21. Mai 2009 in St. Maria unter dem Kreuz auf der Korber Höhe in Waiblingen.
Das Wetter verhinderte zwar, dass der Festgottesdienst im Freien hätte stattfinden können, aber auch in der Kirche St. Maria unter dem Kreuz spürten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Familiengottesdienstes die Festfreude des Tages.
Himmelfahrtsgespräch zwischen Vater und Kind
Kind: Heute haben wir keine Schule. Das ist cool.
Vater: Stimmt, es ist Feiertag.
Kind: Was wird denn eigentlich gefeiert?
Vater: Hm, tja. Gute Frage. Ostern war schon. Allerheiligen vielleicht. Peinlich.
Kind: Egal. Ich find’s jedenfalls gut, dass du heute nicht mit deinen Freunden losgezogen bist. Da können wir heute mal was zusammen machen.
Vater: (schweigt und schaut weg).
Kind: Du Papa. Könnten wir nicht heute mal eine Ballonfahrt machen? Das fände ich voll cool.
Vater: Ich auch. Das kostet bloß ganz nett viel. Aber jetzt fällt’s mir ein. Himmelfahrt heißt der Feiertag heute.
Kind: Kann schon sein. Keine Ahnung. Ist da der Jesus in den Himmel gefahren, oder was?
Vater: Ich denke mal. Da ist er ja auch hergekommen, wenn ich das richtig weiß. Da gibt’s doch so ein Weihnachtslied, glaube ich, das heißt „Vom Himmel hoch da komm ich her“.
Kind: Ja, das kenne ich. Das haben wir schon mal gesungen. In Reli oder so. Aber, was der da oben jetzt so macht? Ob der uns sieht, wenn keine Wolken am Himmel sind?
Vater: Ich glaube, so ist das nicht gemeint.
Kind: Wie denn?
Vater: Naja, im Raumschiff Enterprise düst er jedenfalls nicht im Weltraum herum. Ich glaube, mit Himmelfahrt ist eher gemeint, dass er jetzt wo ganz anderes ist. Im siebten Himmel, oder so.
Kind: Die Mama hat auch mal gesagt: Es wäre doch himmlisch, wenn wir an Himmelfahrt mal was zusammen machen würden.
Vater: Hat sie das gesagt?
Kind: Ich
glaube, das war letztes Jahr. Ich fänd’s auch
echt himmlisch, wenn wir mal zusammen eine Ballonfahrt machen
würden.
Vater: Das können wir uns ja für nächstes Jahr an Himmelfahrt mal vornehmen. Da machen wir unsere eigene Himmelfahrt.
Lesung:
Wo Himmel
und Erde sich berühren
Es waren zwei Mönche, die lasen miteinander in einem alten
Buch. Da stand: es gebe einen Ort, an dem sich Himmel und Erde
berühren.
Die beiden beschlossen, diesen Ort zu suchen.
Sie wanderten durch die Welt. Sie verirrten sich, erlebten viele
Abenteuer und Gefahren.
Sie hatten gelesen, dass an dem Ort, den sie suchten, eine Tür
sei. An dieser Tür müsse man anklopfen, dann
wäre dort Gott.
Schließlich fanden die beiden diesen Ort. Sie waren sehr
aufgeregt und klopften an die Tür. Als sich diese
öffnete und sie eintraten, standen sie zu Hause in ihrer
Klosterzelle.
Da verstanden sie: Der Ort, an dem sich Himmel und Erde
berühren ist dort, wo Gott uns hingestellt hat.
Nur
zum Anfang hat sich der Himmel nicht von seiner besten Seite gezeigt.
Unser Gemeindefest auf der Korber Höhe an Christi Himmelfahrt
war
ein Tag mit vielen Begegnungen von Gästen aus allen
Stadtteilen.
Er wurde begleitet
von einem bunten Programm, und eingerahmt vom Familiengottesdienst mit
dem Leitwort des Tages: „Der
Himmel geht über allen auf“ und der
Maiandacht mit unserem Kirchenchor.
Ein
herzliches Danke sagen wir den vielen Helferinnen und
Helfern,
den Spendern von Salat, Kuchen und Kaffee, den Ministranten, die
für die Unterhaltung der Kinder gesorgt haben, ebenso dem
begabten
Marionettenspieler, der Jung und Alt begeistert hat. - Vergelt's Gott.
Texte: Liturgie
des Tages und Kirchliche Mitteilungen;
Bilder: Familie Leidner und Herr Schnalzer