2009
40 Jahre Kindergarten
St. Martin am 18. Oktober
Ökumenische Tage
Rems-Murr
am 16. - 18. Oktober
Gemeindeausflug
am 3. Oktober
Sommerfest
St. Antonius
am 26. Juli
Familienausflug
- Kindergarten St. Christophorus
am 19. Juli.
Gemeindefest Maria unter dem Kreuz
21. Mai
Kolpingfahrt
nach Salzburg

vom 7. - 10. Mai - 72 Stunden
Osternachtfeier
für Familien
am 11. April
Goldenen
Priesterjubiläum von Pfarrer Hermann Humpf
am 22. März
Gemeindefasching
am 14. Februar
Vom 16. bis 18. Oktober fanden unter dem Titel „Hoffnungszeichen setzen“ an vielen Orten im Rems-Murr Kreis die Ökumenischen Tage auch zur Vorbereitung des Kirchentages 2010 in München statt.
Am Freitag wurden die Tage mit zwei Auftaktveranstaltung begonnen, eine davon im Antoniussaal. Prof. Dr. Ottmar Fuchs hielt das Eröffnungsreferat zu einer Podiumsdiskussion.
Zunächst begrüßte der katholische Dekan Manfred Unsin alle Anwesenden, darunter neben den Gästen und den Mitwirkenden auch Frau Bürgermeisterin Birgit Priebe als Vertreterin der Stadt Waiblingen. Dem schloss sich Dekan Eberhard Gröner der evangelischen Landeskirche an.
Als erstes Grußwort ergriff Landrat Johannes Fuchs
das Wort. Er berichtete von der gelebten Ökumene in seiner
Familie und sieht die Annäherung der Kirchen in den letzten
Jahrzehnten nach Jahrhunderten des Misstrauens und der Feindschaft auf
einem guten Weg, auf den er sich freut sie in Zukunft weiter voranschreiten
zu sehen.
Gerade im diakonisch-caritativen Bereich ist die Zusammenarbeit der
Konfessionen erfolgreich und mittlerweile selbstverständlich.
Doch die Wirkung der christlichen Kirchen reicht weit über
diesen sozialen Auftrag hinaus. Man erwartet Antworten auf Fragen des
Lebens, die über den kurzfristigen Vorteil hinaus reichen und
Tiefgang ohne Verfalldatum haben.
Nun folgte der Vortrag von Prof. Fuchs mit dem Thema Ökumene die nicht dient, dient zu nichts. Die Aufgabe der Kirchen sei es Hoffnungszeichen zu setzen.
Dazu wandte er sich vier Fragestellungen zu:
Der Posauenenchor der methodistischen Gemeinde Waiblingen begleitete und umrahmte die ganze Veranstaltung mit so schwungvollen Klängen, dass viele Besucher mit den Füßen wippten und mit den Fingern schnippten.
Für die anschließende Diskussion trafen sich auf dem Podium Anastasios Zertelidis Priester der griechisch-orthodoxen Gemeinde, Prof. Dr. Ottmar Fuchs Dekan der Kath. Theolog. Fakultät an der Universität Tübingen, Pfr. Dr. Andreas Löw vom Präsidium des ökumenischen Kirchentags, Dekan Manfred Unsin von der katholischen Kirche, Pfr. Matthias Riemenschneider von der evangelischen Landeskirche und Superintendent Dr. Hans-Martin Niethammer von der evangelisch-methodistischen Kirche. Hans Pöschko, der Leiter der Lokalredaktion der Schorndorfer Nachrichten führte durch die Diskussion.
Im MIttelpunkt stand die ökumenischen Zusammenarbeit: Die
Kräfte von allen zu vereinen um gemeinsam den Menschen zu dienen;
wann immer es geht nicht nur miteinander sondern auch stellvertretend
füreinander.
Auch in ethisch-sozialen und politischen Fragen müssen die Kirchen
mit einer Stimme sprechen. In einer säkularisierten Welt
werden die Christen, wenn überhaupt gemeinsam wahrgenommen.
Dadurch dass die Trennung der Konfessionen nicht mehr so scharf und schmerzhaft ist, gibt es auch in der Ökumene nicht mehr den brennenden Leidensdruck, der die Bewegung in den ersten Jahren geprägt hat. So ist die Ökumene ein wenig Opfer ihres Erfolgs geworden.
Es zeigten sich aber sowohl im Publikum als auch auf dem Podium noch
Wissenslücken im Detail. Was prägt das Leben der Menschen der
anderen Konfessionen? Was ist ihnen kostbar? Was könnte auch mein
Glaubensleben bereichern?
Um zu einem immer tieferen Verständnis füreinander zu
kommen, müssen sich die Gläubigen informieren und
kennen-lernen. Die Vielfalt der Gottesdienste, Frömmigkeit und des
täglichen Glaubenslebens kann man durchaus als Reichtum erfahren.
Offen sei auch die Frage der missionarischen Ökumene. Die Christen haben Antworten auf existentielle Fragen, die in der Gesellschaft gesucht werden. Wie kann auch auf diesem Gebiet Kirche den Menschen dienen?
Weitere christliche Gemeinschaften stehen noch außerhalb des ökumenischen Prozesses. Neben den Freien Evangelischen Gemeinden und den Baptisten, fragen auch Neuapostolische Gemeinden vielerorts an, an der Ökumene mitzuwirken.
Sonntag
Zum Abschlussgottesdienst kamen in der Hl. Geist-Kirche in
Schorndorf die Sängerinnen und
Sänger etlicher Kirchenchöre des Kreises
darunter auch der Kirchenchor St. Antonius zu
einem bemerkenswerten Chor zusammen. Unter der Leitung von KMD Peter
Böttinger erklangen Werke der Kirchenmusik unter anderem von
Hassler und Mendelsohn.
Auch die Zeitungen haben
von den ökumenischen Tagen berichtet.