Das Herzensgebet
geht in seinem Ursprung auf die Tradition der ersten meditativen Praxis
der Christen zurück, die vor alle konfessionellen Trennungen
zurückreicht.
Sie übten diese mystische Gebetsform im
ganz konkreten Alltag oder in der Einsamkeit. Auf diesem spirituellen
Weg der Hingabe an das Geheimnis Gottes lasse ich beispielsweise ein
Wort aus der Heiligen Schrift auf mich wirken, bis mein Herz zur Ruhe
findet, denn:
Diese Form der Kontemplation, das Ausgerichtetsein im
Schweigen auf das
Göttliche Geheimnis, wurzelt in der Tradition der christlichen
Mystik.
Dabei wird das Herz als Wesensmitte des Menschen verstanden. Das Herzensgebet ist bis in unsere Zeit lebendig geblieben. Es will uns helfen, still zu werden und nach innen zu hören, bis wir als Hörende Gott hören.
Wir sind eine konfessionell offene Gruppe und treffen uns jeden 2. Montag (gerade Woche) von 19.00Uhr bis 20.00 Uhr, um gemeinsam im Raum der Stille im Gemeindezentrum, Marienstraße 4, zu üben.
Im Üben wird der Weg des Herzens (lateinisch via cordis) zu einem persönlichen Erfahrungsweg, der unseren Alltag prägt.
Wir sind der ökumenischen Weggemeinschaft VIA
CORDIS
mit Sitz im ökumenischen VIA CORDIS- Haus St. Dorothea in
Flüeli-Ranft (CH) angeschlossen.
Gespräche und
gemeinsames Üben in den Gruppen der VIA CORDIS –
Weggemeinschaft fördern die Offenheit für Frieden und
Versöhnung im konkreten Alltag.
Hildegard Franz-Vöster, Meditationsbegleiterin (Telefon:
565956) und
Brigitte Scherer, Pastoralreferentin und Krankenhausseelsorgerin
(Telefon: 95959-24)