Kirchen und Gemeindesäle

Katholisches Pfarramt St. Antonius,
Fuggerstraße 31
71332 Waiblingen

Waiblingen

Nach der Reformation lebten für 300 Jahre praktisch keine Katholiken in Waiblingen. Ausnahmen bildeten Handwerksgesellen auf Wanderschaft oder Mägde in Stellung, die von außerhalb Württembergs stammten. Ab 1860 kamen  durch den Bau der Remsbahn und die aufkommenden Industrie weitere Katholiken als Arbeiter ins Remstal. Bald holten sie ihre Familien nach und wurden hier heimisch. 1890 zählte man 167 Katholiken in Waiblingen und weitere 130 im Oberamt Waiblingen. Die Katholiken Waiblingens wurden vom katholischen Oeffingen aus versorgt, das zur Zeit der Reformation dem Domkapitel Augsburg gehört hatte und deshalb katholisch geblieben war.

1888 mietete die Gemeinde in Waiblingen einen Raum in einem Privathaus als Betsaal um dort regelmäßig Gottesdienste und Religionsunterricht abhalten zu können.
1896 kaufen die Waiblinger Katholiken einige Baumwiesen im Gewann Fronacker auf dem sie ein Schulhaus mit einem Betsaal errichteten und 1907 baute man an das Schulgebäude ein richtiges Kirchlein an.

Von Oeffingen aus wurde bereits im Jahr 1900 die Gründung des Kirchenchors initiiert, bevor 1917 mitten im 1. Weltkrieg die St. Antonius-Gemeinde zur selbstständigen Pfarrei erhoben wurde.
Diese Pfarrei umfasste zunächst 22 Gemeinden von Fellbach bis Oppelsbohm. Zwar wurde Fellbach bereits 1919 selbständig, doch blieb bis 1945 die Pfarrei mit bis zu 3.000 Mitgliedern sehr weitläufig. Was bei den damaligen Mitteln der Mobilität oft wörtlich zu nehmen war.

St. Antonius

St. Antonius,Fuggerstraße 31

Nach dem 2. Weltkrieg stieg die Zahl der Katholiken durch den Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen rapide an. Deshalb stellte Dekan Aubele die Errichtung einer Kirche in Waiblingen in den Mittelpunkt seiner Tätigkeit, deren Grundstein 1952 gelegt wurde.
Am 11. Oktober 1953 wurde die St. Antonius-Kirche in Waiblingen eingeweiht. Sie löste das Kirchlein von 1907 ab.

1965 wurde in der St. Antoniuskirche eine vielseitige Vleugels-Orgel (III/33) eingebaut. 1988 wurde im Rahmen der Liturgiereform nach dem II. Vatikanischen Konzil der Kirchenraum der St. Antoniuskirche umgebaut.

Die St. Antonius Kirche hat 450 Sitzplätze, die für besondere Fest um eine bewegliche Bestuhlung ergänzt werden können.

Unter der St. Antonius-Kirche befindet sich von Anfang an der Antoniussaal. Da Gemeindeleben Leben bedeutet, kann es sich nicht auf den sakralen Raum beschränken. Im Antoniussaal versammeln und feiern wir als Gemeinde.

Jugendräume St. Antonius

Jugendräume St. Antonius, Marienstraße 4/1

Als sich in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts die Gelegenheit ergab, ein an die Kirche und den Kindergarten reichendes Gelände zu erwerben, hat die Gemeinde unter der Leitung von Pfarrer Klappenecker zugegriffen.

In dem neuen Gebäude entstanden Jugendräume für unsere Gemeindejugend, eine Bücherei für religiöse Literatur, ein Raum der Stille für Andachten und Gebetskreise und Räume, die auch der kroatischen Gemeinde Sv.Nikola Tavelic zur Verfügung stehen.

Im Rahmen dieser Baumaßnahmen haben wir den Kindergarten St. Theresia abgerissen und neu gebaut und außerdem eine Gemeindebücherei eingerichtet. Im Bereich Erinnerungen finden Sie Bilder von der Einweihung im Herbst 2005.

Neben diesen schönen, hellen, neuen Gebäuden wirkte der Antoniussaal nun nicht mehr schick. Also schloss sich an die Neubauten die Renovierung unserer guten Stube an. Am 1. Dezember 2007 war nun auch diese vorerst letzte Bauarbeit abgeschlossen.

Untrennbar mit der Gemeinde verbunden sind unsere Kindergärten


St. Theresia, Marienstraße 8 und
Kindergarten St. Martin
St. Martin, Waldmühleweg 12