
Seit 1997 gibt es auch in Waiblingen eine örtliche
ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen), der hier in der
Kernstadt
als Mitglieder beigetreten sind: die evangelische
Gesamtkirchengemeinde, die evangelisch-methodistische Kirche, die
griechisch-orthodoxe und die katholische Kirchengemeinde.
Basis der ACK ist die Charta Oecumenica.
Auch wenn die Mitgliedsgemeinden in Bekenntnis und Lehre sowie in Gottesdienst und rechtlicher Ordnung unabhängig bleiben, wissen sie sich doch verbunden im gemeinsamen Glauben an unseren Herrn Jesus Christus und nehmen geschwisterliche Rücksicht aufeinander. Sie bemühen sich um eine gute und vertrauensvolle Atmosphäre zwischen den Gemeinden und informieren sich gegenseitig über ihren Glauben, über Gottesdienste und Gemeindeleben, aber auch über wichtige Vorhaben und Planungen in den Gemeinden.
Gemeinsam gestalten sie Gottesdienste, z. B. an Neujahr, beim Altstadtfest oder im Rahmen der „Freundschaft der Nationen”, und sie tauschen ihre Prediger aus am Bibelsonntag im Januar. Darüber hinaus stellen sie sich immer wieder die Frage, wo die Menschen unserer Stadt darauf warten, dass die Christen mit einer Stimme sprechen und gemeinsam handeln. Schließlich ist die Bitte Jesu im Johannesevangelium eindeutig: „Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.” (Johannes 17,21)
Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, diesbezüglich Wünsche oder Anregungen weitergeben möchten, können Sie diese einfach im Pfarrbüro mitteilen (Telefon 959590 oder E-Mail: pfarramt@antoniusgemeinde.de). Sie werden von dort an den Vorstand der ACK oder an eine/n der Delegierten weitergeleitet. Diese bringen sie dann in die Delegiertenversammlung ein, die zwei- bis dreimal im Jahr zusammen tritt, um über notwendige Initiativen zu beraten und zu beschließen.
Ökumenischer
NeujahrsgottesdienstDie ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen)
hatte
zum Neujahrsgottesdienst am 1. Januar 2012 um 17.00 Uhr, diesmal in die
Nikolauskirche eingeladen.
„Allein deine Gande genügt.“ war das Thema
der Feier, dem wir in Schriftlesung, Brotsegnung, Predigt,
Gesängen, Gebet und
persönlicher Segnung nachgespürt haben.
Wie aus dieser Zusage Gewissheit und Erfahrung werden kann.
Es ist eine gute Tradition das Altstadtfest zum Anlass zu nehmen einen ökumenischen Gottesdienst zu feiern. Am Sonntag, 3. Juli 2011 versammelten sich Christen der verschiedenen Konfessionen vor der Bühne des Städtischen Orchesters um der Frage „Grenzenlos glücklich!?” Antworten zu geben.
Der Gospelchor „Voices“ und die Jugendkantorei der Michaelskirchengemeinde unter der Leitung von Immanuel Rößler begleiteten neben dem gastgebenden Städtischen Orchester den Gottesdienst.
Predigt und Liturgie: Pfarrer Dirk Kubitscheck, Pfarrer Franz Klappenecker und Pastor Thomas Borrmann sowie Mitglieder des Arbeitskreises.
Zunächst hörten wir in deutsch und
griechisch das
Evangelium von dem Zöllner Zachäus, dem
Glück
widerfährt, weil er bereit ist, sein Leben neu zu ordnen,
danach
eine Erzählung von einem Mann der feststellen muss, dass man
nie
sagen kann, ob ein Geschehnis im Leben Glück oder
Unglück
bedeutet.
Pfarrer
Dirk
Kubitscheck entfaltete in der Predigt verschiedene Aspekte von
Glück: Ausgehend von dem unbeeinflussbaren
(Los-)Glück,
über das schon eher förderbare Glück in
guten
Erlebnissen und Begegnungen, hin zum Glück in der
Zufriedenheit,
die auch eine Lebenshaltung ist. Er lud ein Anlässe
für diese
Art des Glücks zu suchen und dankbar wahrzunehmen.
Zum Abschluss baten wir in Latein stellvertretend für alle
Sprachen und in Deutsch mit den Worten unserer verschiedenen
Traditionen Gott um seinen Segen für unsere Zeit und unsere
Stadt.
Das Opfer des Gottesdienstes war bestimmt für den
„Mittagstisch für Alle” der Evangelisch
methodistischen Gemeinde, der regelmäßig
mittwochs angeboten wird.
Bilder und Bericht: A. Winterhalter
Die Arbeitsgemeinschaft
Christlicher Kirchen in Waiblingen (ACK) hatte zu einer ganz besonderen
Veranstaltung eingeladen: „Maria -
eine ökumenische Annäherung in Musik und
Texten”, am
Samstag, 26. März 2011, in der Michaelskirche.
Mitgewirkt hatten Mikhail Utkin, der bekannte Violoncellist
des
Moskauer Klaviertrios, das schon mehrfach in Waiblingen aufgetreten ist
und sogar Meisterkurse abgehalten hat, zusammen mit Elena
Keylina-Reuther an der Orgel und Regina Steynman (Viola).
Dieses Trio
hat von Mikhail Utkin besorgte Instrumental-Fassungen von
Ave-Maria-Vertonungen aus den verschiedensten musikalischen Epochen zu
Gehör gebracht.
Außer
diesen sowohl in Rußland wie auch
international
wirkenden Künstlern waren noch unsere heimischen
Kirchenchöre
zu hören: der Chor
von St. Antonius unter der Leitung
von KMD
Peter Böttinger und die Michaelskantorei unter KMD Immanuel
Rößler sowie als Solistin Irma Hoscislawski
(Sopran).
Sie
ergänzten und bereicherten das Programm um Vertonungen des Ave
Maria
von Brahms, Bruckner, Bach-Gounod und anderen.
Dazwischen sprachen die Vorstandsmitglieder der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Waiblingen Texte aus dem reichen Schatz unserer verschiedenen geistlichen Traditionen, die auch vom Wort her eine Annäherung an Maria, diese für die Heilsgeschichte so bedeutsame Frau, ermöglichen.


Der Einladung der ACK war eine erfreuliche Anzahl von
Gästen gefolgt.
Sie konnten erleben, wie das Ave Maria
neu
zu entdecken ist und sich darüber freuen, dass katholische
Christen zusammen mit den evangelischen, evangelisch-
methodistischen und
griechisch- orthodoxen Mitchristen dazu beitragen dürfen, dass
das
Wort Marias aus dem Lukasevangelium (Lk 1,48) wahr wird: „Von
nun
an preisen mich selig alle Geschlechter.”
Fotos: H. Pfander
Der Ökumenischer Gottesdienst der ACK fand am 1. Januar 2011 um 17.00 Uhr in der Christuskirche, Blumenstraße
Rückblick auf 2010 und früherBeim Hausgebet im Advent feiern Christen verschiedener
Konfessionen
zusammen mit ihren Nachbarn, Freunden und Bekannten zuhause eine
Andacht. Für viele Menschen ist dieses Hausgebet inzwischen zu
einem festen Bestandteil ihrer Zeit vor Weihnachten geworden. Als
Vorschlag für den Ablauf wird in jedem Jahr ein
Liturgieheft
von einer ökumenischen Arbeitsgruppe gestaltet. Das
Hausgebet im Advent findet in der Regel immer am Montag nach dem 2.
Advent statt. Aber es gibt Ausnahmen: Fällt Mariä
Empfängnis (8. Dezember) auf den 2. Adventssonntag oder auf
den Montag danach, dann wird das Hausgebet im Advent am Montag nach dem
3. Advent gefeiert.
Außerdem gibt es im Wechsel in den Kirchen unserer Stadt die
Gelegenheit das Hausgebet dort zu besuchen.
Die Liturgiehefte werden nach den Gottesdiensten verteilt und können bei der ACK Baden-Württemberg heruntergeladen werden.
Jährlich
am ersten Freitag im März begehen
Christinnen weltweit den
Weltgebetstag.
Der Weltgebetstag der Frauen ist die weltweit
größte
ökumenische Vereinigung.
2012 sind die Frauen aus Malaysia
Gastgeberinnen.
In Waiblingen finden am
ersten Freitag im März in der Kernstadt und
allen
Teilorten ökumenische Gottesdienste statt.
Zum Ende der Fastenzeit wird ein Jugendkreuzweg angeboten.
Mehr noch
als die üblichen Kreuzwegfeiern zielt der Jugendkreuzweg auf
das
Auf-dem-Weg-sein und das Miterleben. Häufig ergibt es sich,
dass
er ökumenisch gestaltet werden kann.
Vom ökumenischen Jugendkreuzweg 2011 haben wir einen Bericht mit
Bildern im Bereich Erinnerungen.
Seit vielen Jahren schon bieten die evangelischen Gesamtkirchengemeinde und die St. Antoniusgemeinde im Herbst ökumenische Kirchenmusiktage an. Das Programm veröffentlichen wir im Bereich Veranstaltungen.